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BAB-Rechner startenEine Ausbildung ist der Start in die Selbstständigkeit. Doch sobald Miete, Lebensmittel, Fahrten nach Hause und Versicherungen dazukommen, reicht die Ausbildungsvergütung oft nicht mehr aus. Genau dafür gibt es die Berufsausbildungsbeihilfe, kurz BAB. BAB ist ein monatlicher Zuschuss der Agentur für Arbeit. Du musst ihn nicht zurückzahlen. Der Hack: Nicht erst warten, bis das Konto leer ist, sondern vor Ausbildungsbeginn prüfen, ob du Anspruch hast. Denn BAB wird grundsätzlich erst ab dem Monat gezahlt, in dem du den Antrag stellst. Wer zu spät dran ist, verschenkt schnell mehrere Monatsbeträge.
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BAB-Rechner startenDiese Nachweise brauchst du für den nächsten Schritt.
Checkliste öffnenFülle die wichtigsten Angaben schon jetzt sauber aus.
BAB online beantragenDirekt zur zuständigen Behörde oder offiziellen Informationsseite.
Offizielle BAB-Infos öffnenPassende Anbieter, Tarife oder Produkte zum Hack ansehen.
Beratung der Agentur für Arbeit nutzenKompakt erklärt. Klicke einen Schritt an, um die Details zu sehen.
Bevor du lange Formulare ausfüllst, machst du den Schnellcheck.
Der BAB-Rechner der Bundesagentur für Arbeit fragt die wichtigsten Punkte ab:
Das Ergebnis ist noch keine Zusage, aber eine gute Orientierung. Wenn der Rechner zeigt, dass BAB möglich sein könnte, solltest du den Antrag stellen. Gerade bei knapper Kasse ist ein unverbindlicher Check besser als gar nichts zu tun.
Auch wenn du unsicher bist: Antrag stellen. Die Agentur für Arbeit prüft verbindlich, ob und wie viel du bekommst.
BAB gibt es nicht für jede Ausbildung. Gute Chancen hast du bei einer betrieblichen oder außerbetrieblichen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Auch berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen können unterstützt werden.
Nicht gefördert werden in der Regel schulische Ausbildungen, etwa bestimmte Ausbildungen an Berufsfachschulen. Wenn du also zum Beispiel eine rein schulische Ausbildung machst, solltest du stattdessen andere Hilfen prüfen, etwa BAföG oder Unterstützung über andere Stellen.
Der wichtigste Unterschied lautet: betriebliche Ausbildung eher BAB, schulische Ausbildung eher andere Förderung prüfen.
BAB wird vor allem dann spannend, wenn du während der Ausbildung nicht mehr zuhause wohnen kannst. Das kann daran liegen, dass der Ausbildungsbetrieb zu weit weg ist, du über 18 bist, verheiratet bist oder ein Kind hast und nicht mehr bei deinen Eltern wohnst.
Sammle deshalb alles, was deine Wohnsituation erklärt: Mietvertrag, Nebenkosten, Entfernung zum Ausbildungsbetrieb, Fahrzeiten und Fahrkosten. Diese Angaben helfen der Agentur für Arbeit, deinen Bedarf realistisch zu berechnen.
Notiere nicht nur die Kaltmiete. Warmmiete, Fahrtkosten und regelmäßige Heimfahrten können für die Berechnung wichtig sein.
Für den BAB-Antrag zählt nicht nur deine Ausbildungsvergütung. Auch das Einkommen deiner Eltern kann eine Rolle spielen. Wenn du verheiratet bist oder in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebst, kann auch das Einkommen deiner Partnerin oder deines Partners berücksichtigt werden.
Das Problem: Genau diese Unterlagen fehlen oft. Bitte deine Eltern deshalb früh um Steuerbescheid oder Jahreslohnbescheinigung. Je länger du wartest, desto später wird dein Antrag vollständig bearbeitet.
Mach eine Unterlagen-Liste und hake sie ab. Unvollständige Anträge kosten Zeit – und Zeit kann bei BAB Geld kosten.
Der wichtigste Geldhebel ist der Zeitpunkt. BAB wird normalerweise nur ab dem Monat gezahlt, in dem du den Antrag stellst. Wenn deine Ausbildung im August beginnt und du erst im Oktober beantragst, können dir unter Umständen zwei Monate Unterstützung fehlen.
Deshalb solltest du den Antrag stellen, sobald dein Ausbildungsvertrag da ist und klar ist, wo du wohnen wirst. Fehlende Unterlagen kannst du oft nachreichen. Hauptsache, der Antrag ist rechtzeitig auf dem Weg.
Lieber einen Antrag mit Nachreichungen starten als perfekt vorbereitet zu spät beantragen.
Arbeite diese Liste möglichst vor Beginn deiner Ausbildung durch. So vermeidest du Verzögerungen und erhöhst die Chance, dass dein Zuschuss rechtzeitig geprüft wird.
BAB kommt vor allem bei betrieblicher oder außerbetrieblicher Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf infrage.
Notiere, ob du bei den Eltern wohnst, ausziehen musst oder wegen Entfernung, Alter, Ehe oder Kind besondere Voraussetzungen erfüllst.
Der Rechner gibt eine erste Orientierung, ersetzt aber nicht den offiziellen Antrag.
Ohne Ausbildungsunterlagen kann die Agentur für Arbeit deinen Antrag nicht vollständig prüfen.
Benötigt werden häufig Steuerbescheide oder Jahreslohnbescheinigungen der Eltern und gegebenenfalls des Ehe- oder Lebenspartners.
Mietvertrag, Nebenkosten, Entfernung und Fahrkosten können für die Berechnung wichtig sein.
BAB wird grundsätzlich erst ab dem Monat des Antrags gezahlt. Früh stellen, fehlende Unterlagen nachreichen.
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