Rechner
Prüfe kostenlos, ob dieser Hack für dich passt.
Rechner öffnenViele zahlen den Rundfunkbeitrag, obwohl sie sich befreien oder den Beitrag reduzieren lassen könnten. Besonders häufig passiert das bei Menschen mit Bürgergeld beziehungsweise Grundsicherungsgeld, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, BAföG, Berufsausbildungsbeihilfe, Ausbildungsgeld, Asylbewerberleistungen oder bestimmten gesundheitlichen Merkzeichen. Umgangssprachlich sagen viele noch „GEZ“. Offiziell heißt es heute Rundfunkbeitrag. Er wird grundsätzlich pro Wohnung erhoben – unabhängig davon, ob du Fernsehen schaust, Radio hörst oder Streaming nutzt. Der Hack: Prüfe deinen Befreiungsgrund, sammle den passenden Bescheid und stelle den Antrag beim offiziellen Beitragsservice. Besonders wichtig ist das, wenn du schon länger eine berechtigte Sozialleistung bekommst. Dann kann eine Befreiung unter Umständen rückwirkend berücksichtigt werden.
Hack starten →Frage die KI zu diesem Hack.
Alles, was du für diesen Hack brauchst.
Prüfe kostenlos, ob dieser Hack für dich passt.
Rechner öffnenDiese Nachweise brauchst du für den nächsten Schritt.
Checkliste öffnenDirekt zur zuständigen Behörde oder offiziellen Informationsseite.
Offiziellen Beitragsservice öffnenKompakt erklärt. Klicke einen Schritt an, um die Details zu sehen.
Eine Befreiung vom Rundfunkbeitrag gibt es nicht, weil du wenig Fernsehen schaust, keinen Fernseher hast oder den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht nutzt. Entscheidend ist ein anerkannter sozialer oder gesundheitlicher Grund.
Typische Befreiungsgründe sind:
Wichtig: Arbeitslosengeld I, Wohngeld, Übergangsgeld oder eine niedrige Rente allein reichen normalerweise nicht automatisch für eine Befreiung. Dann kann aber ein anderer Weg interessant sein: der Härtefallantrag.
Prüfe nicht nur „Bürgergeld“. Auch BAföG, BAB, Ausbildungsgeld, Grundsicherung im Alter oder Härtefall können entscheidend sein.
Beim Rundfunkbeitrag gibt es drei verschiedene Sparthemen, die oft verwechselt werden.
Befreiung bedeutet: Du musst für den bewilligten Zeitraum keinen Rundfunkbeitrag zahlen. Das betrifft vor allem anerkannte Sozialleistungen oder besondere gesundheitliche Gründe.
Ermäßigung bedeutet: Du zahlst nur einen reduzierten Beitrag. Das betrifft vor allem Menschen mit dem Merkzeichen RF im Schwerbehindertenausweis. Dann wird der Beitrag auf ein Drittel reduziert.
Haushaltsregel bedeutet: Pro Wohnung wird grundsätzlich nur ein Rundfunkbeitrag fällig. Wenn in einer Wohnung bereits jemand zahlt, müssen andere Bewohner nicht zusätzlich für dieselbe Wohnung zahlen. Dafür teilst du dem Beitragsservice die Beitragsnummer der zahlenden Person mit.
Achtung in WGs: Wenn ein Mitbewohner befreit ist, heißt das nicht automatisch, dass die komplette WG beitragsfrei ist. Leben dort weitere volljährige Personen, die selbst keinen Befreiungsgrund haben und nicht bei der Sozialleistung berücksichtigt wurden, kann weiterhin ein voller Beitrag für die Wohnung fällig werden.
Bei WGs immer zwei Dinge prüfen: Wer zahlt bereits für die Wohnung? Und gilt eine Befreiung wirklich auch für die anderen Personen?
Der Antrag scheitert oft nicht am Anspruch, sondern an falschen oder unvollständigen Nachweisen. Der Beitragsservice muss klar erkennen können, wer die Leistung bekommt, welche Leistung bewilligt wurde und für welchen Zeitraum.
Geeignete Nachweise sind meistens:
Wichtig: Sende keine Originaldokumente. Nutze gut lesbare Kopien. Schwärze nichts, was für die Prüfung wichtig ist: Name, Leistungsart und Leistungszeitraum müssen erkennbar bleiben.
Lege dir einen digitalen Ordner an: „Rundfunkbeitrag Befreiung“. Speichere dort Antrag, Nachweise, Versandnachweis und Bescheid.
Viele Menschen googeln „GEZ Befreiung“ und landen auf Seiten, die wie ein offizielles Portal aussehen, aber Geld für einfache Formulare verlangen. Der offizielle Antrag läuft über rundfunkbeitrag.de.
So gehst du sauber vor:
Achte darauf, dass du keine kostenpflichtigen Drittanbieter brauchst. Der Antrag selbst ist kostenlos. Du solltest auch keine sensiblen Daten auf unbekannten Seiten hochladen.
Merke dir: Offiziell ist rundfunkbeitrag.de. Alles, was für eine einfache GEZ-Befreiung Geld verlangt, besonders kritisch prüfen.
Wenn du schon länger eine berechtigende Sozialleistung bekommst, kann der Antrag besonders wichtig sein. Eine Befreiung kann rückwirkend berücksichtigt werden, wenn die Voraussetzungen in diesem Zeitraum vorlagen und du sie nachweisen kannst.
Prüfe deshalb:
Wenn du bereits gezahlt hast und später rückwirkend befreit wirst, kann ein Guthaben entstehen. Das solltest du kontrollieren und dir die Auszahlung bestätigen lassen.
Wichtig: Läuft dein Leistungsbescheid aus, endet oft auch die Befreiung. Stelle rechtzeitig einen neuen Antrag, wenn du weiterhin berechtigt bist.
Setze dir vier Wochen vor Ablauf deines Bescheids eine Erinnerung: „Rundfunkbeitrag Folgeantrag stellen“.
Nutze diese Checkliste, bevor du den Antrag stellst. So erkennst du, ob du Anspruch auf Befreiung, Ermäßigung, Rückwirkung oder Vermeidung einer Doppelzahlung hast.
Die Nummer findest du auf Briefen des Beitragsservice. Ohne Nummer ist der Antrag oft trotzdem möglich, aber mit Nummer einfacher.
Grundsicherungsgeld, Sozialhilfe, BAföG, BAB, Ausbildungsgeld, AsylbLG, Grundsicherung im Alter, Pflegeleistungen oder Härtefall prüfen.
Bei Merkzeichen RF kann eine Ermäßigung auf ein Drittel des Rundfunkbeitrags möglich sein.
Leistungsart, Name und Bewilligungszeitraum müssen gut lesbar sein. Keine Originale verschicken.
Prüfe, seit wann dein Anspruch besteht und ob Beiträge rückwirkend erstattet werden können.
Klären, ob für die Wohnung bereits jemand zahlt oder ob die Befreiung auch weitere Personen erfasst.
Befreiung endet oft mit dem Leistungsbescheid. Erinnerung vor Ablauf setzen und rechtzeitig neu beantragen.
Ein kleiner Hack. Große Wirkung.
Starte heute klein - und bring Bewegung in deine Finanzen.
Weitere Hacks entdecken →