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Familie & Soziales

Elterngeld richtig planen

Elterngeld gleicht einen Teil des Einkommens aus, das nach der Geburt wegfällt. Entscheidend sind nicht Kalendermonate, sondern die Lebensmonate des Kindes. Wer Bezugsform, Teilzeit, Mutterschaftsleistungen und Partnermonate früh gemeinsam plant, kann Fristverluste und ungünstige Überschneidungen vermeiden.

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Elterngeld: Deine 7-Punkte-Checkliste

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Prüfe zuerst die Grundvoraussetzungen

Elterngeld kommt grundsätzlich in Betracht, wenn du dein Kind selbst betreust und erziehst, mit ihm in einem Haushalt lebst, in Deutschland lebst und während des Bezugs gar nicht oder höchstens 32 Stunden pro Woche arbeitest. Für ausländische Eltern gelten zusätzliche Voraussetzungen.

Für Geburten ab 1. April 2025 entfällt der Anspruch, wenn das zu versteuernde Einkommen im Kalenderjahr vor der Geburt mehr als 175.000 Euro beträgt. Bei Paaren und getrennt Erziehenden werden die Einkommen beider Elternteile zusammengerechnet. Das zu versteuernde Einkommen ist nicht dasselbe wie das Bruttoeinkommen; maßgeblich ist regelmäßig der Steuerbescheid.

Prüfe außerdem andere Leistungen und Sonderfälle, etwa Adoption, Auslandsbezug oder selbstständige Tätigkeit, direkt mit der zuständigen Elterngeldstelle.

finanzhack-Tipp:

Nutze für die Einkommensgrenze den Steuerbescheid – nicht einfach die Summe der Bruttogehälter.

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