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Alltag & Kosten

Müllgebühr senken: Passt eine kleinere Tonne?

Viele Restmülltonnen sind größer als der tatsächlich verbleibende Abfall. Wer vier Wochen lang misst, Wertstoffe korrekt trennt und unnötige Verpackungen schon beim Einkauf vermeidet, kann möglicherweise auf ein kleineres Gefäß oder weniger Leerungen wechseln. Ob das Geld spart, entscheidet ausschließlich die kommunale Gebührensatzung.

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Lies zuerst die örtliche Gebührensatzung

Abfallgebühren sind kommunal geregelt. Suche beim Abfallwirtschaftsbetrieb nach Behältergrößen, Mindestvolumen je Person, Pflichtleerungen, Grundgebühr, Leerungsgebühr, Wechselkosten und Regeln für Eigenkompostierung. Manche Kommunen berechnen nach Tonnengröße, andere nach tatsächlichen Leerungen oder kombinieren mehrere Bestandteile.

Prüfe, wer den Antrag stellen darf. Bei einem Einfamilienhaus ist es häufig der Grundstückseigentümer; in Mietshäusern organisiert üblicherweise Vermieter oder Verwaltung die gemeinsamen Tonnen. Eine kleinere Tonne senkt die persönliche Nebenkostenabrechnung dort nicht automatisch eins zu eins.

finanzhack-Tipp:

Notiere Jahresgebühr der aktuellen und der nächstkleineren Tonne einschließlich Mindestleerungen und einmaliger Tauschgebühr.

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