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Budget aufteilenEin Konto für alles klingt bequem – ist aber oft der Grund, warum Geld unbemerkt verschwindet. Miete, Supermarkt, Versicherungen, Restaurantbesuch, Sparrate und Online-Shopping landen im selben Topf. Am Monatsende bleibt dann nur die Frage: Wo ist das Geld geblieben? Das 3-Konten-Modell bringt Ordnung in dein Geld. Du teilst dein Einkommen direkt nach dem Geldeingang auf drei Bereiche auf: ein Hauptkonto für Fixkosten, ein Spaßkonto für Alltag und Freizeit sowie ein Vermögenskonto für Sparen, Rücklagen und Investieren. So bekommt jeder Euro eine Aufgabe – und du sparst, bevor du ausgibst.
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Bevor du Konten eröffnest oder Daueraufträge setzt, brauchst du deine echten Zahlen. Schau dir deine Kontoauszüge der letzten ein bis drei Monate an. Markiere alle festen Ausgaben und trenne sie von variablen Ausgaben.
Fixkosten sind alles, was regelmäßig und planbar kommt: Miete, Strom, Heizung, Versicherungen, Handy, Internet, Streaming, Kreditraten, Vereinsbeiträge oder Mobilität.
Variable Ausgaben sind flexibler: Lebensmittel, Drogerie, Kleidung, Freizeit, Essen gehen, Geschenke oder Onlinekäufe.
Nicht schätzen. Kontoauszüge zeigen dir ehrlicher als dein Bauchgefühl, welche Kosten wirklich jeden Monat laufen.
Eine einfache Startaufteilung ist:
Das Hauptkonto zahlt Pflichtausgaben. Das Spaßkonto finanziert Alltag und Freizeit. Das Vermögenskonto baut deine Zukunft auf.
Diese Regel ist kein starres Gesetz. Wenn deine Miete hoch ist oder du gerade Schulden abbaust, kann 60/20/20 realistischer sein. Wenn du sehr günstig wohnst, kannst du vielleicht 45/25/30 schaffen. Entscheidend ist nicht die perfekte Formel, sondern eine Aufteilung, die du durchhältst.
Lieber mit 10 % Sparrate starten und dauerhaft dranbleiben, als mit 25 % starten und nach zwei Monaten abbrechen.
Auf dem Hauptkonto landet dein Gehalt. Von hier gehen alle planbaren Pflichtausgaben ab: Miete, Strom, Heizkosten, Versicherungen, Handy, Internet, Abos, Kreditraten und andere feste Verpflichtungen.
Der Vorteil: Du siehst sofort, ob deine Fixkosten zu hoch sind. Wenn dein Hauptkonto schon fast leer ist, bevor Freizeit und Sparen überhaupt starten, liegt dein Problem nicht beim Kaffee unterwegs, sondern bei zu hohen festen Belastungen.
Lass auf dem Hauptkonto einen kleinen Puffer liegen. So bringen dich unregelmäßige Abbuchungen nicht sofort in den Dispo.
Das Spaßkonto ist kein schlechtes Gewissen, sondern dein freies Geld. Davon bezahlst du Lebensmittel, Kleidung, Freizeit, Restaurantbesuche, Hobbys, kleine Wünsche und spontane Ausgaben.
Der Trick: Wenn das Spaßkonto leer ist, ist der Monat nicht gescheitert – dein Limit ist erreicht. Du musst dann nicht dein Sparkonto plündern oder in den Dispo gehen, sondern verschiebst Ausgaben bewusst in den nächsten Monat. Genau dadurch trainierst du finanzielle Klarheit.
Nutze für das Spaßkonto eine eigene Karte. Dann vermischst du Alltagsausgaben nicht mehr mit Miete, Rücklagen und Sparzielen.
Das Vermögenskonto ist der wichtigste Teil des Modells. Hier landet dein Geld für Notgroschen, Urlaub, größere Anschaffungen, ETF-Sparplan, Altersvorsorge oder andere Sparziele. Die Überweisung sollte direkt nach Gehaltseingang passieren.
So drehst du die übliche Logik um. Du sparst nicht, was am Ende übrig bleibt. Du sparst zuerst – und gibst danach aus, was für Alltag und Freizeit vorgesehen ist. Genau dieser Automatismus macht das Modell so wirkungsvoll.
Baue zuerst einen Notgroschen auf. Danach kannst du zusätzlich langfristig investieren, zum Beispiel über einen ETF-Sparplan.
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