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Mobilität & Reisen

Check deine Mobilität

Viele Menschen fahren jeden Morgen allein im Auto zur Arbeit. Das kostet Sprit, Versicherung, Wartung, Parkgebühren, Nerven und Zeit im Stau. Noch teurer wird es, wenn das Auto fast nur für Pendelstrecken genutzt wird und trotzdem alle Fixkosten allein getragen werden. Gemeinschaftliche Mobilität setzt genau dort an: Fahrgemeinschaften, Deutschlandticket, Jobticket, ÖPNV-Abos, Carsharing, Mitfahr-Apps, Fahrrad, E-Bike, Park-and-Ride oder eine Kombination daraus. Du musst nicht sofort dein Auto verkaufen. Schon ein oder zwei autofreie Pendeltage pro Woche können dein Budget spürbar entlasten. Der Hack: Rechne deine Mobilität nicht nur nach Tankfüllung, sondern nach echten Monatskosten. Dann prüfst du, welche Wege du gemeinsam, öffentlich oder geteilt zurücklegen kannst. So sparst du Geld, reduzierst Stress und machst dich weniger abhängig vom eigenen Auto.

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Mobilitäts-Checkliste: Fahrgemeinschaft, Deutschlandticket, Jobticket und Carsharing prüfen

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Rechne zuerst deine echten Autokosten aus

Viele vergleichen ÖPNV mit dem Auto falsch. Sie rechnen nur den Sprit gegen das Ticket. Das ist zu kurz gedacht. Ein Auto kostet auch dann Geld, wenn es vor der Tür steht.

Erfasse deshalb pro Monat:

  • Sprit oder Ladestrom
  • Kfz-Versicherung
  • Kfz-Steuer
  • Wartung
  • Reparaturen
  • Reifen
  • TÜV
  • Waschanlage
  • Parkgebühren
  • Bewohnerparken
  • Finanzierung oder Leasing
  • Wertverlust
  • Zubehör
  • Maut oder Fähren, wenn relevant

Danach rechnest du deine Pendelstrecke:

  • Kilometer pro Arbeitstag
  • Arbeitstage pro Monat
  • Verbrauch
  • Parkkosten
  • Stauzeit
  • Alternativen

Erst dann siehst du, was dich Mobilität wirklich kostet. Vielleicht ist das Auto für manche Wege sinnvoll. Vielleicht ist es aber für den täglichen Arbeitsweg teurer als gedacht.

Besonders wichtig ist der Zweitwagen. Wenn ein Haushalt zwei Autos besitzt, aber eines davon fast nur für Pendeln, Kita, kurze Wege oder Einkäufe genutzt wird, kann gemeinschaftliche Mobilität ein großer Hebel sein.

finanzhack-Tipp:

Rechne nicht „Tankfüllung gegen Ticket“. Rechne Auto-Gesamtkosten gegen Mobilitätsmix.

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