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Mobilität & Reisen

E-Auto dynamisch laden

Mit einem dynamischen Stromtarif kann dein E-Auto automatisch in günstigen Viertelstunden laden. In seltenen Extremphasen kann der vollständige Endkundenpreis sogar negativ werden. Der verlässliche Vorteil ist aber nicht eine regelmäßige Auszahlung, sondern das Verschieben großer Strommengen in günstige Zeiten.

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Dynamisch E-Auto laden: Deine Checkliste

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Zuerst die eigene Ladestrommenge berechnen

Multipliziere deine jährliche Fahrleistung mit dem realistischen Verbrauch deines Autos und teile durch 100. Plane Ladeverluste ein: Benötigt das Fahrzeug beispielsweise 20 Kilowattstunden je 100 Kilometer, liegt der Strombezug an der Wallbox häufig etwas höher. Nutze nach Möglichkeit die Messwerte deiner Wallbox oder Lade-App.

Beispiel ohne Ladeverluste: 15.000 Kilometer × 20 Kilowattstunden ÷ 100 ergeben 3.000 Kilowattstunden Ladestrom pro Jahr. Sinkt dein durchschnittlicher vollständiger Ladepreis um 10 Cent je Kilowattstunde, sparst du rund 300 Euro jährlich. Bei nur 5 Cent Differenz wären es 150 Euro.

Vergleiche nicht einzelne spektakuläre Gratisstunden, sondern den durchschnittlichen Endpreis über mehrere Monate. Grundpreis, Messstellenentgelt, Tarifaufschlag und Kosten für zusätzliche Hardware gehören in die Rechnung.

finanzhack-Tipp:

Ersparnis grob berechnen: jährlicher Ladestrom × Preisunterschied minus zusätzliche Grund-, Mess- und Technikkosten.

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