Teilhabe & Förderung

Elterngeld

Ein Kind verändert nicht nur den Alltag, sondern auch das Einkommen. Wenn ein Elternteil nach der Geburt weniger oder gar nicht arbeitet, entsteht schnell eine finanzielle Lücke. Genau dafür gibt es Elterngeld: Es soll fehlendes Erwerbseinkommen teilweise ersetzen und Eltern Zeit für Betreuung und Familie ermöglichen. Der große Fehler: Elterngeld erst nach der Geburt schnell irgendwie beantragen. Dadurch werden Monate ungünstig verteilt, Teilzeit falsch geplant, Mutterschaftsgeld nicht berücksichtigt oder der Antrag zu spät gestellt. Besonders bei ElterngeldPlus, Partnerschaftsbonus, Selbstständigkeit, Steuerklasse, Bürgergeld, Kinderzuschlag oder Wohngeld kann die Planung viel ausmachen. Der Hack: Plane Elterngeld vor der Geburt. Prüfe Basiselterngeld, ElterngeldPlus, Elternzeit, Teilzeit, Mutterschutz, Partnermonate und Antragstermine zusammen. So nutzt du die Monate besser, vermeidest Zahlungslücken und sicherst dir die Förderung, die zu deiner Familiensituation passt.

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Elterngeld-Checkliste: Basiselterngeld, ElterngeldPlus und Antrag richtig planen

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Prüfe zuerst die Grundvoraussetzungen

Elterngeld bekommst du nicht automatisch. Du musst die Voraussetzungen erfüllen und einen Antrag stellen.

Grundsätzlich wichtig sind:

  • Du betreust und erziehst dein Kind selbst.
  • Dein Kind lebt mit dir in einem Haushalt.
  • Du hast deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland.
  • Du arbeitest während des Bezugs nicht mehr als zulässig.
  • Dein Einkommen liegt nicht über der maßgeblichen Einkommensgrenze.
  • Du beantragst Elterngeld bei der zuständigen Elterngeldstelle.

Auch Eltern ohne Einkommen vor der Geburt können Elterngeld bekommen. Dann geht es häufig um den Mindestbetrag. Das kann zum Beispiel Studierende, Auszubildende, Hausfrauen, Hausmänner oder Eltern betreffen, die vor der Geburt wegen Betreuung älterer Kinder nicht gearbeitet haben.

Wichtig ist: Elterngeld wird nach Lebensmonaten des Kindes geplant, nicht nach Kalendermonaten. Der erste Lebensmonat beginnt mit dem Geburtstag des Kindes. Diese Logik ist entscheidend, wenn du Elternzeit, Mutterschutz, Teilzeit und Antrag kombinierst.

finanzhack-Tipp:

Plane in Lebensmonaten. Ein Kind, das am 17. geboren wird, hat Lebensmonate vom 17. bis zum 16. des Folgemonats.

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