Familie & Soziales

Schüler-BAföG

Schule kostet nicht nur Zeit, sondern oft auch Geld: Fahrtkosten, Lernmaterial, Miete, Verpflegung, Versicherungen, Ausstattung, digitale Geräte und manchmal ein eigener Haushalt. Gerade wenn Jugendliche oder junge Erwachsene für einen Schulabschluss oder eine schulische Ausbildung nicht mehr bei den Eltern wohnen können, wird es finanziell schnell eng. Dafür gibt es Schüler-BAföG. Es unterstützt Schülerinnen und Schüler, die einen weiterführenden Schulabschluss oder einen berufsqualifizierenden Abschluss erreichen wollen. Je nach Schulform, Wohnsituation, Einkommen der Eltern, eigenem Einkommen und Vermögen kann monatliche Ausbildungsförderung gezahlt werden. Der Hack: Viele denken bei BAföG nur an Studierende. Dabei kann Schüler-BAföG gerade beim zweiten Bildungsweg, bei Berufsfachschule, Fachoberschule, Kolleg, Abendgymnasium oder schulischer Ausbildung entscheidend sein. Wer früh prüft, den Antrag rechtzeitig stellt und die richtigen Nachweise sammelt, kann mehrere hundert Euro im Monat sichern.

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Schüler-BAföG-Checkliste: Schulform prüfen, Unterlagen sammeln, Antrag stellen

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Prüfe zuerst, ob deine Schulform förderfähig ist

Schüler-BAföG hängt stark von der Schulform ab. Nicht jeder Schulbesuch wird automatisch gefördert. Entscheidend ist, ob die Ausbildung nach dem BAföG förderfähig ist und ob du sie in Vollzeit besuchst.

Förderfähig können unter anderem sein:

  • weiterführende allgemeinbildende Schulen ab Klasse 10
  • Berufsfachschulen ab Klasse 10
  • Klassen der beruflichen Grundbildung
  • Fachschulklassen
  • Fachoberschulklassen
  • Berufsfachschulklassen mit berufsqualifizierendem Abschluss
  • Fachoberschulklassen mit abgeschlossener Berufsausbildung
  • Abendhauptschule
  • Berufsaufbauschule
  • Abendrealschule
  • Abendgymnasium
  • Kolleg
  • höhere Fachschule
  • Akademie

Wichtig: Bei allgemeinbildenden Schulen, Berufsfachschulen und manchen Fachoberschulklassen reicht der Schulbesuch allein oft nicht. Häufig kommt es zusätzlich darauf an, ob du wegen der Ausbildung nicht bei den Eltern wohnen kannst. Das kann zum Beispiel relevant sein, wenn die gewünschte Schule oder der Abschluss nicht in erreichbarer Nähe der elterlichen Wohnung möglich ist.

finanzhack-Tipp:

Rufe bei deiner Schule oder beim Amt für Ausbildungsförderung an und frage konkret: „Ist genau diese Schulform nach BAföG förderfähig?“

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